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Universität Miséricorde, Fribourg, 1. Preis

Der Erweiterungsbau versteht sich als Erweiterungsbau der bestehenden Universität Miséricorde und behauptet sich als identitätsstiftender Neubau neben dem denkmalgeschützten Altbau. Zusammen mit dem Bestand und der neu zu erstellenden Mensa rahmt der Fakultätsneubau den mittelalterlichen „Tour Henri“, welcher den universitären Aussenraum, den Campo, prägt.

Die Verbindung vom Campo und der Stadt wird im Erdgeschoss des Gebäudes sehr deutlich. Das Erdgeschoss ist sehr offen gehalten, es regt die Besucher an, durch das Gebäude zu gehen und fördert den Austausch zwischen Studierenden und Bürgern.

Mit seinen ebenerdigen Auditorien ist das Erdgeschoss der öffentlichste Ort des Gebäudes; nach oben hin nimmt die Öffentlichkeit des Programms stetig ab. Während im ersten Obergeschoss die Zugänge zu den Seminarräumen und zur zentralen Bibliothek liegen, werden die Büros der Institute und Departemente in den oberen Geschossen um einen zentralen Hof gruppiert.

Der Baukörper ist durch mehrgeschossige Balkone gegliedert, welche Ausblicke inszenieren und das Gebäude und die Stadt auf vielfältige Art und Weise verweben.

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VerfahrenWettbewerb 1. Preis, 2014
Planung2014 - 2025
Ausführung2023 - 2027
OrtFribourg
ProgrammBibliothek, Auditorien, Büro
AuftraggeberKanton Fribourg
ArchitekturRuprecht Architekten
Team WettbewerbJacques Perroud (PL), Rafael Ruprecht, Jesus Medina, Saskja Odermatt, Bruno Felber, Maria Delachaux, Nadine Gündner, Nicole Köhler, Chantal Quaschinski, Hannes Ludwig
Team AusführungBenoît Delaloye (PL), Rafael Ruprecht, Rossella Perozzi, Martino Romani, Emilie Wägli, Marco Derendinger
BaumanagementTekhne SA
LandschaftHeinrich Landschaftsarchitektur GmbH
BauingenieurWaltGalmarini AG
HaustechnikGruner AG
Sicherheit / BrandschutzHolliger Consult GmbH
BauphysikGrolimund + Partner AG
FassadenplanerMebatech Ingenieurbüro für Metallbauer AG
VerkehrsplanerTransitec SA
GestaltungsplanerArtefact Urbanisme Sàrl