
Der Entwurf versteht das Bundesasylzentrum Buosingen als «Weiler» in der voralpinen Landschaft: mehrere eigenständige, harmonisch angeordnete Gebäude, die gemeinsam ein funktionales Ganzes bilden. Die kleinteilige Setzung schützt wertvolle Vegetation, integriert das Projekt landschaftlich und schafft klare, vielseitig nutzbare Aussenräume – von gemeinschaftlichen Bereichen bis zu geschützten Zonen für vulnerable Gruppen.
Fünf Baukörper bilden das Ensemble: ein Verwaltungsbau, ein zentrales Gemeinschaftshaus und drei Wohnhäuser. Schlichte Holzarchitektur, robuste Materialien und eine klare Formensprache prägen das ruhige Erscheinungsbild. Innen wie aussen entstehen funktionale, helle Räume mit hoher Aufenthaltsqualität.
Die Nutzungen sind logisch abgestuft – von öffentlich und begleitet im Norden zu privat und selbstbestimmt im Süden. Das nachhaltige Konzept setzt auf Holzbau, energieeffiziente Haustechnik, dezentrale Wärmeerzeugung und Photovoltaik. Ein modularer Aufbau sowie einfache Anpassbarkeit sichern langfristige Wirtschaftlichkeit und einen ressourcenschonenden Betrieb.



